Kein Zurück mehr, die intensive Magie: Das Phänomen der "Luxusbutter" in den USA - Eine stille Revolution auf dem Esstisch der Generation Z

Kein Zurück mehr, die intensive Magie: Das Phänomen der "Luxusbutter" in den USA - Eine stille Revolution auf dem Esstisch der Generation Z
In den USA löst "Luxusbutter" eine stille Begeisterung aus. Die Butter der kleinen Produzenten Animal Farm Creamery aus Vermont kostet etwa 60 Dollar für ca. 450 g. In einem Fachgeschäft in New York wird sie jeden zweiten Freitag um 15 Uhr verkauft und ist innerhalb weniger Minuten ausverkauft. Trotz eines Anstiegs der Lebensmittelpreise um etwa 25 % in den letzten fünf Jahren bleibt die Nachfrage nach "kleinen Luxusgütern" stark. Laut NielsenIQ verzeichnete Premiumbutter im letzten Jahr ein zweistelliges Wachstum und übertraf das Wachstum von normaler Butter (+1,1 %) deutlich. Der Trend zum Kochen zu Hause während der Corona-Pandemie und der Hype um "Butterboards" in sozialen Netzwerken haben den Absatz angekurbelt, wobei europäische, fettreiche und grasgefütterte Butter immer beliebter wird. Es wird darauf hingewiesen, dass die Trump-Zölle auf eine breite Palette von Importgütern den heimischen Produzenten in Zukunft Rückenwind geben könnten. In sozialen Netzwerken gibt es sowohl Widerstand gegen den Preis von 60 Dollar als auch die Meinung, dass man, wenn man einmal gute Butter kennt, nicht mehr zurück kann. Luxusbutter spiegelt den aktuellen Stand des Konsums wider, der sich um den "Erlebniswert" dreht, der sich nicht nur im Preis ausdrückt.